CHANSON VOM MONTAG

Lieder, Lyrik, Prosa

Mascha Kaléko (1907, Chrzanow, Galizien -1974, Zürich) 

Günter Gall:
Gesang, Gitarre, Rezitation, Liedkomposition  

Konstantin Vassiliev:
Gitarre, Komposition, Arrangements  


kalekoZum Programm:

In den 1980er Jahren war Günter Gall einer der ersten, die die wunderbaren Verse der deutsch/ jüdischen Poetin wiederentdeckte, vertonte, rezitierte und somit einem breiteren Publikum zugänglich machte.
Günter Gall und Konstantin Vassiliev widmen der selbsternannten "Großstadtlerche" ein empfindsames Memento. Mascha Kaléko gehörte um 1930 in Berlin zum Dichterkreis um das "Romanische Café", wie Else Laker-Schüler, Kästner, W. Mehring u.a.v.m.
Alfred Polgar, der bekannte Kritiker, rühmte sie als sensible Beobachterin des Großstadtlebens "voll weiblichem Charme und politischer Schärfe". Ihr "Lyrisches Stenogrammheft" war ein großer Erfolg und wird auch bis in die Gegenwart immer wieder aufgelegt. Ihre Bücher wurden 1935 verboten.  2013 hat dtv eine Geamtausgabe ihrer Werke editiert.

Sie war Jüdin. 1938 mußte sie mit ihrer Familie nach New York fliehen. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Israel und der Schweiz. 

Ihr dramatischer Lebenslauf erfordert eine große Spannbreite in der musikalischen Umsetzung. Dem werden Gall und Vassiliev mit ihrer Musik von Klassik über Lied und Chanson vollauf gerecht. Das Programm muß lebendig bleiben. Deshalb werden immer wieder neue Lieder & Texte eingebaut

 CD:
"Chanson vom Montag", artYchoke AP 1203 CD, 2003

 

Presse:
"...Gall begeisterte im vollbesetzten alten Ratssaal mit seinen vielseitigen Ausdrucksmöglichkeiten das Publikum..."
[Kreisanzeiger Iserlohn, 20.10.2007]


"...Beeindruckender literarisch-musikalischer Abend über die Lyrikerin Mascha Kaleko
...Konstantin Vassiliev schafft mit seiner Gitarre ein musikalisches Szenario, das die Stimmung der Gedichte aufgreift. Mal klingt es wie Wolfsgeheul, dann flechten sich musetteähnliche Motive ein, dann wieder sind Wassertropfen zu hören...Gall schildert pointiert die Alltagsnöte des Bürofräuleins...da kommt die Mischung von Humor und Melancholie besonders zur Geltung...ein denkwürdiger, ermutigender Abend auch gegen das Vergessen der Nazigräuel... "
[Heidenheimer Presse, 25.4.2008]


"...In einer sehr persönlichen Athmosphäre nahmen der Liedermacher Günter Gall und der Gitarrist Konstantin Vassiliev ihr Publikum mit auf eine Reise durch das bewegte Leben der Mascha Kaléko...Mit präzisen Worten, schnörkellos, sachlich, aber sehr detailreich beschrieb sie die Tage in der Großstadt, das Alltagsleben und die kleinen Fluchten am Wochenende. Gall intonierte die Texte mit klarer Stimme, setzte den Inhalt mit treffender Koloration wunderbar um...Konstantin Vassiliev schuf dazu mit seiner zurückhaltenden Gitarrenkunst ein harmonisches Fundament...jede Melodie war gefühlvoll auf die Verse, die Gedanken der Dichterin abgestimmt..."
[Jockgrim, Zehnthaus, 10.3.2013/Rheinpfalz, 12.3.2013]

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